Abstimmungen vom 30. November 2014

 

JA zur Volksinitiative «Schluss mit den Steuerprivilegien für Millionäre (Abschaffung der Pauschalbesteuerung)»

 

Die Initiative verlangt die Abschaffung der Besteuerung nach dem Aufwand (Pauschalbesteuerung). In der Schweiz wohnhafte,nicht erwerbstätige Ausländerinnen und Ausländer sollen zukünftig nur noch nach dem Einkommen und Vermögen besteuert werden und nicht mehr pauschal nach den Lebenshaltungskosten.

 

Die AL Schweiz hat die Initiative lanciert um damit endlich eine der zum Himmel stinkendsten Ungerechtigkeiten im heutigen Steuersystem zu korrigieren. Dass reiche Personen pauschalbesteuert werden, ist nicht nachvollziehbar und unnötig. Es ist schlicht pauschalbescheuert...

 


 

Nein zur  Volksinitiative «Stopp der Überbevölkerung - zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen»

 

Das Wachstum der ständigen Wohnbevölkerung in der Schweiz infolge Zuwanderung soll auf 0,2 Prozent pro Jahr beschränkt und die Familienplanung im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit mehr Gewicht erhalten. Die Initiative möchte so die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten.

 

Begründung:

Die AL ist der Meinung, dass beim proKopf-Ressourcenverbrauch konsequent angesetzt werden muss. Es braucht nicht nur verdichtetes Bauen, es braucht auch neue Lebensformen, die weniger ressourcenintensiv leben, hier gibt es grossen Handlungsbedarf. Eine restriktivere Migrationspolitik ist die falsche Antwort, das Problem wird nicht an der Wurzel angegangen. Es geht darum die Wirtschaftspolitik neu auszurichten, somit stehen Fragen der Steuerflucht, der Wachstumspolitik, der Raumplanung, der Essgewohnheiten etc. im Fokus.

 


 

Nein zur Volksinitiative «Rettet unser Schweizer Gold (Gold-Initiative)»

 

Die Volksinitiative verlangt, dass der Goldanteil an den Aktiven der Nationalbank auf mindestens 20 Prozent erhöht wird. Das Gold soll unverkäuflich sein und vollständig in der Schweiz gelagert werden.

 

Begründung:

Die Zeiten als Gold noch zur Deckung von Geld diente, sind längst vorbei. Eine Reserve von 20% ist reine Symbolpolitik. Gold mit riesigem Aufwand aus den Minen zu holen, um es dann in einem Bunker zu lagern ist völlig absurd. Um tatsächlich die Währungsstabilität zu sichern wäre es sinnvoller Geld- und Finanzmärkte konsequenter zu regulieren und in die Schranken zu weisen. Ausserdem geht es aus unserer Sicht nicht darum den Franken sicherer zu machen, sondern in unwichtiger zu machen, etwa mit Alternativwährungen und demonetarisierten lokalen Ökonomien.